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veröffentlicht am 29.04.2019

3949 x Das Deutsche Sportabzeichen im Hochtaunuskreis

3949 x Das Deutsche Sportabzeichen im Hochtaunuskreis
In den letzten vier Jahren hat sich diese Zahl von 3317 (2015) über 3553 (2016) und 3456 (2017) kontinuierlich nach oben entwickelt und man darf gespannt sein, ob in diesem Jahr die Zahl 4000 geknackt wird.
Der 59-jährige Diplom-Ingenieur Szameit hatte es sich zum ehrgeizigen Ziel gesetzt, als Prüfer im Rahmen der Aktivitäten anlässlich des Jubiläums „125 Jahre Turnverein 1893 Burgholzhausen“ in seinem Stammverein genau 125 Sportzeichen abzunehmen. „Der Jörg ist wirklich von Haustür zu Haustür gegangen und hat die Menschen animiert, das Sportabzeichen zu machen“, lobte Peter Kohl –Referent für das Sportabzeichen im Sportkreis Hochtaunus- das außergewöhnliche Engagement von Szameit, der von 2008 bis 2017 im Vorstand und als Trainer der TVB-Leichtathleten gearbeitet hat und seit 2013 Sportabzeichen-Prüfer ist.
Derartiger persönlicher Einsatz wurde belohnt: die Bedingungen für das Sportabzeichen haben im Jahr 2018 nicht nur 125, sondern insgesamt 167 Burgholzhausener erfüllt und in der Stadt Friedrichsdorf waren es schließlich in Summe 409 (!) Personen, die der größte Baustein beim Rekordergebnis von 3949 Abzeichen gewesen sind. Die meisten davon –nämlich 139- sind von männlichen Sportlern als Auszeichnung in Gold erworben worden.
Szameit, Vater von zwei ebenfalls sportbegeisterten Söhnen und ehrenamtlich auch noch als Handelsrichter am Landgericht Frankfurt tätig, hat auch Mitglieder der Salusklinik sowie Mitglieder des Sport- und Kulturclubs der Deutschen Bundesbank, der Deutschen Leasing, der Firma Fresenius sowie der Taunus Sparkasse für die Sportabzeichen-Idee begeistern können. Dies alles mit großer Unterstützung durch seine Frau Ulrike, mit der er seit 1991 verheiratet ist und die als Kampfrichter beim Deutschen Leichtathletik-Verband ebenfalls viel (Frei-)Zeit auf Sportanlagen verbringt.
„Zur Zeit läuft ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Sportkreis Hochtaunus, um Sportabzeichen-Prüfungen für Menschen mit Behinderung anbieten zu können“, hat sich Peter Kohl für 2019 bereits die nächsten Ziele gesetzt. Die VSG Bad Homburg, die Oberurseler Werkstätten und die Helen-Keller-Schule Oberursel sind von dieser Idee sehr angetan und wollen sie nach Kräften unterstützen.
In der Rangliste der Verein, die im Jahr 2018 die meisten Sportabzeichen-Prüfungen abgenommen haben, belegen hinter dem Team Friedrichsdorf die TSG Niederreifenberg (150), der TV Weißkirchen (111), die SG Anspach (84) und die TSG Oberursel (80) die nächsten Plätze.
Entscheidenden Anteil am neuen Rekordergebnis hatten jedoch die Schulen im Hochtaunuskreis , bei denen sich die Zahl der Abnahmen von 2097 im Jahr 2015 bis auf 2556 im Vorjahr gesteigert hat.
Der erste Prüfungstermin im Jahr 2019 findet –wen wundert das?- am 25. April in Friedrichsdorf statt. Ab 17.30 Uhr kann man im Sportpark an der Edouard-Desor-Straße seine Leistungen in Lauf und Sprung für den Erwerb des Sportabzeichens notieren lassen.
Bild: Peter Kohl Sportabzeichen Referent Sportkreis Hochtaunus e.V.
Bericht: Gerhard Strohmann

 
 

 
 
 
 
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