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veröffentlicht am 19.11.2019

Morgen Kinder wird’s was geben…

Sinnvolle Geschenke für Vereine an ihre jüngsten Mitglieder

Morgen Kinder wird’s was geben…

 

 

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, sagt man, und welcher Anlass ist schöner, als Weihnachten?
Und ja, es sind mitunter die kleinen Aufmerksamkeiten, die Kinder glücklich machen und einen Verein noch attraktiver erscheinen lassen. Und auch Eltern nehmen die Gaben an die Kleinen wohlwollend an.

Doch was ist das richtige Geschenk für die Kinder des Vereins?
Grundsätzlich darf man feststellen, dass es den Kindern – vor allem den jüngsten – „fast“ egal ist, was sie geschenkt bekommen. Hauptsache es ist ein Geschenk. Für sie.

Es gibt Vereine, die getreu diesem Motto jedes Jahr aufs Neue hübsche Cellophan- oder Papiertütchen mit Apfel, Nuss und Mandelkern, einer Mandarine und einem Schokonikolaus füllen und damit Kinderaugen zum Leuchten bringen.
Kostenpunkt um die 4 Euro (manche schaffen es sicherlich günstiger, aber darum geht es in diesem Beispiel nicht). Nachhaltigkeit dieses Geschenks? Kurz. Sehr kurz. Je nach dem, wie schnell der Tüteninhalt in den Magen des Kindes wandert.

Heutzutage, wo das Bedrucken von allem und jedem so günstig geworden ist, können Vereine viel interessantere Geschenke machen.
Schals, Mützen, Handschuhe, Caps, Mäppchen, Turnbeutel, Trinkflaschen, Brotdöschen, Handtücher, T-Shirts, Lanyards, Tassen, Mauspads, USB-Sticks, Brustbeutel, Handyhüllen, … –  all das und noch viel, viel mehr lässt sich mit dem Logo / dem Wappen des Vereins versehen.
Kostenpunkt, in vielen Fällen nicht mehr als das Tütchen aus dem Beispiel oben. Nachhaltigkeit, ungleich größer.

Lassen wir alles weg, was nicht nach Außen getragen wird und all das, was wir in zu vielen unterschiedlichen Größen vorhalten müssten, bleiben immer noch Dutzende von Artikeln, die ein schönes Weihnachtsgeschenk abgeben. Und das Beste, die Kinder machen damit unbewusst Werbung für unseren Verein.
Zugegeben, manche Dinge eignen sich nicht für jede Altersklasse, andere sind wenig werbewirksam, aber eines ist ihnen gemeinsam, sie schaffen eine Win-Win-Situation.

Zwei phantastische Beispiele für gelungene Vereins-Weihnachtsgeschenke:
Das was früher einfach ein Turnbeutel war, trägt heute andere Namen, beispielsweise Gymsac oder Urban Backpack, und wird nicht mehr einfach nur für den Sportunterricht an Grundschulen verwandt, sondern ist trendige Tasche für Mädchen und Jungen. Grelle Farben – in Anlehnung an die Vereinsfarbe – und auf voller Fläche das Logo des Vereins. Ob große Kinder oder kleine, die Nutzung kann unterschiedlich sein, der Nutzen für den Verein jedoch ist riesig.

Mützen, ob Pudelmützen, Beanies oder Bandana, natürlich ebenfalls in Vereinsfarben und mit dem Vereinslogo versehen, passen nicht nur zur Jahreszeit, sondern sind durch ihre Einheitsgröße ein ideales Textilgeschenk. Und was könnte werbewirksamer sein, als beim Flanieren über den Weihnachtsmarkt häufig Menschen mit Vereinsmützen über den Weg zu laufen?

Wer mehr Exemplare anschafft, als er für die Geschenke an seine jugendlichen Mitglieder benötigt, kann sich sukzessive, Jahr um Jahr, eine eigene Produktpalette an Merchandise-Artikeln zulegen. Und damit ein bisschen Geld in die Vereinskasse zurückholen.

Die Turnbeutel aus dem oben genannten Beispiel sind ideale Schuhbeutel auch für unsere erwachsenen Mitglieder und wer schon einmal bei Minustemperaturen auf dem Fußballplatz gestanden hat, war froh neben der offensichtlichen Unterstützung der eigenen Mannschaft auch noch warme Ohren zu haben.
 
Buchhalterisch sind die Geschenke im ideellen Bereich, in der Mitgliederpflege, einzuordnen.
Für alle Vereine die umsatzsteuerpflichtig sind der Hinweis, kommt nicht auf die Idee die Geschenke irgendwo anders buchen zu wollen, um die Vorsteuer abziehen zu können. Kein Vorsteuerabzug!
Nur wer später die überzählig bestellten Artikel dem Merchandise zuführt, kann diesen Anteil dem Vorsteuerabzug unterwerfen. (Hinweis: Splitbuchung!)
Und natürlich wird dann auch die Umsatzsteuer eines jeden Mützen-, Tassen- oder Was-auch-immer-Verkaufs brav an das Finanzamt abgeführt.

Quelle: Daniela Herrlich
 
 
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