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veröffentlicht am 24.06.2014

Lsbh Präsident Dr. Rolf Müller und Kreisbeigeordnete Katrin Hechler besuchten Sportkreis Hochtaunus

Große Erwartungshaltung des Vorstands

Lsbh Präsident Dr. Rolf Müller und Kreisbeigeordnete Katrin Hechler besuchten Sportkreis Hochtaunus
Zum Einstieg gab Norbert Möller einen kurzen Überblick über die derzeitigen Projekte und Aktivitäten des Sportkreises Hochtaunus. Hierbei sprach er folgende Themen und Probleme an:
 
  • Projekt „Leben mit Krebs“
  • Besetzung der Geschäftsstelle ab 01.04.2014
  • SK als Berater der Vereine
  • Projekt „Schule und Verein“
  • Sportentwicklungsplanung für den HTK-Kreis
  • Projekt „Sport bewegt Kulturen“
  • Seminar „Jugendschutz“
  • Integrationsfest 2014 oder 2015  in Bad Homburg oder Oberursel
  • Betriebskostenzuschüsse der Vereine
 
Intensiv diskutiert wurde das Problem der Betriebskostenzuschüsse für Sportvereine,  die derzeit aktuell in Usingen, Neu-Anspach und Steinbach ein Thema sind. Am Beispiel des Badminton-Bundesliga-Teams der SG Anspach
rechnete  Abteilungsleiter Georg Komma vor, das jedes aktive Mitglied der Sparte mit einem dreistelligen Betrag zur Kasse gebeten werden müsste, würden diese Forderungen der Gemeinden einseitig umgesetzt. Bekräftigt wurden diese Ausführungen von Renata Kretzschmar, die auf deutlich erschwerte Bedingungen (klamme Kassen einiger Gemeinden) bei der Unterhaltung von Sportanlagen hinwies.  Einig war man sich, dass nur durch gegenseitige Kommunikation ein tragfähiger Kompromiss für die Vereine erreicht werden kann. Mittelfristig wird es ohne Kostenbeteiligung der Vereine nicht gehen, so die Meinung von Dr. Müller.  Frau Hechler versprach das Thema bei der nächsten Dienstbesprechung der Bürgermeister des HT-Kreises zu platzieren.
 
Dr. Müller bedankte sich bei Norbert Möller für sein außerordentliches Engagement bei Umsetzung der Strukturreform der Sportkreise. Durch die Führung mit Zielvereinbarungen werden die SK in ihrer Autonomität gestärkt und mit einer angemessenen Finanzausstattung versehen. Mittelfristig sieht Dr. Müller, dass die Aufgaben der SK nicht nur durch ehrenamtliche Kräfte erledigt werden können. Eine Finanzierung hauptamtlicher Kräfte könnte über eine moderate Anhebung der Vereinsbeiträge an den lsbh erfolgen.
Der Rückgang der Anzahl der ehrenamtlichen Kräfte stellt ein erhebliches Problem für die Vereine dar. Übergreifende Kooperationen könnten hier ein Lösungsansatz sein.
Dr. Müller forderte den Vorstand auf, weiterhin „selbstbewusste Lobbyarbeit“ für das Ehrenamt und den Sport zu betreiben. SK-Arbeit soll Spaß machen und dies sollte man auch nach außen zeigen und vorleben. Zugleich merkte er an, dass es dem Sport im HT-Kreis noch relativ gut gehe, im Gegensatz zu vielen anderen der 22 Sportkreise in Hessen.
 
Fr. Hechler betonte, dass die Politik durch den Neubau und die Sanierung verschiedener Schulen und Sportanlagen einen nicht unerheblichen Beitrag für den Vereinssport leiste. Die bisherige gute Zusammenarbeit zwischen SK und Kreis sollte fortgeführt werden. Mit kleinen steuerbaren Projekten sollte dem Wandel der Rahmenbedingungen begegnet werden.
 
 
 
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