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veröffentlicht am 14.12.2015

Gedanken zum Jahresende

Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit, wünschen wir Allen für die kommende Zeit

Gedanken zum Jahresende
 
 

 
Gedanken zum Jahresende
 
Die Adventszeit hat bereits begonnen, die Fenster werden von Kerzenlicht erleuchtet, die Christbäume aufgestellt und die Innenstädte erstrahlen in einem Lichtermeer. Die ersten Adventsmärkte verkünden das nahende Weihnachtsfest und in die Häuser zieht Beschaulichkeit und Stille ein.
Eine Weihnachts- oder Nikolausfeier jagt die andere und es gibt Menschen, die im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, die am „Heiligen Abend“ das Wort Weihnachtsfeier nicht mehr hören können, weil man sie im Dezember 23 Tage damit gefoltert hat.
Wie ist das also mit den Weihnachtsfeiern?   Sind sie sinnvoll?   Was wird bezweckt?
Betrachten wir einmal selbstkritisch diese Zeit.
Wir Sporttreibenden treffen uns ein- oder mehrmals pro Woche mit dem Ziel uns nach Angaben eines fachlich-fundierten Übungsleiters oder einer Übungsleiterin zu bewegen. Ziel dieser Bewegungstherapie ist es überflüssige Pfunde abzubauen, ein körperliches Wohlbefinden zu erzeugen, kurz gesagt: Wir wollen fit sein für den Wettkampf im Sport aber auch im täglichen Leben! Millionen Menschen in unserem Land haben sich motivieren lassen und stellen durch die Gemeinsamkeit des Sportes die größte Personenvereinigung im Hochtaunuskreis da. Damit wäre ein Stichwort gefallen: G E M E I N S A M K E I T!
                                                         
Eine Sache, die wir in unserer kleinsten Gemeinschaft, der Familie, pflegen und nach bestem Können versuchen anzustreben.
Auch in einem Verein pflegt man Vollkommenheit in der Gemeinschaft anzustreben, obwohl dies in vielen Fällen nicht gelingt – leider! Zu schwierig sind die vielfältigen Probleme und zu unterschiedlich die einzelnen Meinungen.
Trotzdem finden wir uns immer wieder zusammen um erneut den Versuch zu unternehmen, gemeinsam ein gestecktes Ziel zu erreichen. Möglich wird diese ständig wiederkehrende Versuchsbereitschaft durch ein ausgeprägtes Gefühl der Zusammengehörigkeit und der Erkenntnis, dass in einer Gemeinschaft ein Ziel leichter zu erreichen ist, als im Alleingang.
Nun, auch hier zeigt sich immer wieder der  GEMEINSAME Wunsch nach ein wenig Ausgleich zum Alltag, nach einer besinnlichen Stunde im Kreis von Vertrauten, von Freunden und lieben Bekannten. Man sucht den Kontakt und das Gespräch mit seinen Mitmenschen, seinem Nächsten – in der heutigen schnelllebigen, gehetzten Zeit eine ungeheuer wichtige Sache.
Vielen Menschen gibt eine solche Zusammenkunft wieder Auftrieb, manchmal sogar neuen Halt. Krankheiten werden leichter ertragen und seelische Schmerzen werden gelindert.
Versuchen wir also unseren Mitmenschen und damit uns allen das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu vermitteln – seien wir einfach füreinander da, wenn wir das Gefühl haben gebraucht zu werden.
Gebraucht wird in einem Verein nicht nur die Schar der Mitglieder oder der Funktionäre, gebraucht wird jeder einzelne, der bereit ist, für andere zu wirken, Zeit zu opfern und Freude zu geben. Wir alle wissen, welch kostbares Gut die Zeit ist. Trotzdem gibt es Menschen, die dieses kostbare Gut anderen Menschen schenken, weil sie sich in dieser oder jener Gemeinschaft wohl fühlen.
All den Sportkameradinnen und Sportkameraden, die sich ein ganzes Jahr lang für andere zur Verfügung stellen, möchte ich am Ende dieses Jahres einmal ein „Herzliches Danke schön“ sagen. Sie haben es sich verdient. „Danke schön“ für ein weiteres Jahr ehrenamtlicher Tätigkeit für eine Gruppe, einen Verein, für die große gemeinsame Sache des Sports, der uns immer wieder zusammen führt, verbunden mit der Feststellung, dass die am Anfang kritisierte Weihnachtsfeier trotz vieler Gegenargumente auch ihre Daseinsberechtigung hat.
Alle guten Wünsche zum bevorstehenden Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel, wobei sich die guten Wünsche auch auf Ihre Familien und Angehörigen erstrecken.
Möge uns das neue Jahr nur Gutes bringen.
 
Norbert Möller
Vorsitzender

Sportkreis Hochtaunus e.V.
 
 
 
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